Die Frage kommt in jedem ersten Gespräch
Welches Shop-System sollen wir nehmen? Die Frage kommt fast immer, bevor wir über Produkte, Zahlung oder Versand gesprochen haben. Verständlich, denn das System entscheidet mit, was der Shop später kostet und wie viel Pflege er braucht.
Unsere Antwort hat sich in den letzten Jahren verschoben. Viele unserer Shops liefen auf WooCommerce, also auf WordPress. Neue Shops bauen wir darauf nicht mehr. Heute bauen wir sie auf unserer eigenen Basis, mit KI-Support. Wenn ein Standardshop reicht, nehmen wir Shopify.
Ein eigener Shop mit KI-Support
Ein eigener Shop klang lange nach viel Aufwand. Heute bauen wir ihn mit KI-Unterstützung auf unserer eigenen Basis, darum ist er deutlich schneller fertig als noch vor ein paar Jahren. Er hat nur, was Ihr Shop braucht, ohne Erweiterungen, die jeden Monat ein Update wollen, und Abos für Apps fallen weg.
Ein Konfigurator, Kurse mit Buchung, Sonderpreise für bestimmte Kunden, die Anbindung an Lager oder ERP. Was in einem Standardshop eine App oder ein Umweg wäre, ist hier Teil des Shops. Und nach dem Aufschalten arbeitet ein KI-Agent mit, dem Sie schreiben, was sich ändern soll.
MDM Watches ist so ein Fall. Die Startseite kommt bei Google PageSpeed auf 100 von 100 Punkten, dahinter hängen eine Kursbuchung und Zoho.
Besonders passt ein eigener Shop, wenn es in Shopify für den Kern mehrere Apps bräuchte, jede mit Abo. Oder wenn die Anbindung an Lager, ERP oder CRM wichtiger ist als der Warenkorb, oder der Ablauf so eigen ist, dass ein Standardshop ihn nur halb abbildet.
Shopify, wenn ein Standardshop reicht
Shopify ist schnell aufgesetzt, sicher gehostet, und Zahlung und Versand sind schon eingebaut. Es passt, wenn das Sortiment überschaubar ist, der Ablauf dem Standard entspricht und die Anbindung über Standardwege geht.
Für Sie heisst das vor allem eines ... kein Update-Aufwand. Das Hosting ist inbegriffen, die Updates macht Shopify selbst.
Ein Beispiel ist gerade die Milchstrasse in Luzern, ein neuer Käseladen, der im September öffnet. Den Shop mit Abholzeit, Zahlung und Versand bauen wir auf Shopify.
3 Dinge sagen wir dazu immer. Shopify kostet jeden Monat, auch in einem ruhigen Monat, und auf jede Zahlung kommt eine Gebühr. Vieles, was ein Shop braucht, kommt als App dazu, jede mit eigenem Abo. Und was Shopify nicht vorsieht, geht nur umständlich oder gar nicht. Für einen kleinen Shop ist das oft kein Problem, man sollte es aber vorher wissen.
Warum kein WooCommerce mehr
Der Grund ist die Pflege. WordPress, das Theme und jedes Plugin brauchen ihre Updates, und jedes Teil ist eine mögliche Lücke. Wird eine Lücke bekannt, muss das Update schnell drauf, sonst steht der Shop offen oder ist über Nacht offline.
Wer heute einen WooCommerce-Shop hat, muss nicht von heute auf morgen wechseln. Bestehende Shops warten wir weiter, mit Updates und Sicherheit im Paket. Steht ein grösserer Umbau an, rechnen wir mit Ihnen durch, ob sich der Wechsel auf einen eigenen Shop lohnt.
Ein Shop in Minuten?
Immer mehr Werkzeuge versprechen einen Shop in wenigen Minuten, von KI gebaut. Auf den ersten Blick sieht das gut aus. Dahinter fehlt meist, was ein Shop im Betrieb braucht.
Was wir bei solchen Shops oft sehen ... Zahlung und Versand sind nie bis zur Bestellbestätigung getestet, Kasse, Lager und Buchhaltung hängen nicht dran, und die Struktur für Google und den Produktkatalog fehlt. Dazu gehören die Daten dem Anbieter, einen Export gibt es nicht.
Wir arbeiten jeden Tag mit KI, auch beim Bauen von Shops. Denken und Entscheiden bleiben aber bei Menschen, die KI macht Prototyp, Produkttexte und Prüfungen schneller.
Was wichtiger ist als das System
Das System ist ein Teil. Was einen Shop im Alltag gut oder mühsam macht, liegt oft daneben.
- Zahlung und Versand TWINT, Karte und Rechnung, jeder Weg bis zur Bestellbestätigung getestet.
- Anbindung Kasse, Warenwirtschaft, Buchhaltung, Google und Meta, damit niemand Daten zweimal erfasst.
- Produktdaten KI schreibt die Texte aus Ihrer Liste, ein Mensch prüft sie.
Welches System passt, entscheiden wir darum in der ersten Etappe mit Ihnen, wenn Sortiment und Anbindung klar sind. Vorher eine Empfehlung abzugeben, wäre geraten.
Nach dem Aufschalten
Bei jedem Shop fällt nach dem Start jede Woche etwas an. Neue Produkte, Preise, Lagerbestände, eine Aktion zum Monatsende. Das schreiben Sie heute dem KI-Agenten, er ändert es im Shop und meldet sich, wenn es live ist. Das geht mit dem eigenen Shop genauso wie mit Shopify. Was der Agent dabei genau macht, steht im Beitrag «Was ein KI-Agent im Onlineshop übernimmt».



